Vierter Bericht

August 8, 2007 at 1:24 pm (.:Berichte:.)

Einfach draufklicken und runterladen.

Viel Spass beim Lesen.

Erfahrungsbericht Nummer 4

Bis bald!

David

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Dritter Bericht

May 16, 2007 at 12:32 pm (.:Berichte:.)

Viel Spass beim Lesen meines dritten Berichtes, diesmal mit mehr Bildern.

 Erfahrungsbericht Nummer Drei

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Was ist denn jetzt wieder alles passiert?

April 18, 2007 at 8:45 am (.:Gelaber halt:.)

Die zweiwoechigen Ferien sind vorbei, am 16. April hat die Schule wieder begonnen. Langsam, aber sicher, troepfeln die Schueler herein, richtig los geht es erst Mitte der Woche.

Hendrix’ Eltern haben uns besucht und wir hatten viel Spass miteinander. In der Zeit, in der die von Zelewskis das Land erkundeten, hatte ich die Gelegenheit, alleine daheim zu bleiben und mal wieder richtig zu entspannen.

In der zweiten Ferienwoche machte ich mich dann auf nach Shongweni, um ein anderes Projekt auszuchecken – man weiss schliesslich nie.

Der Horizon Farm Trust, abgeschieden gelegen, ein sehr schoenes und gutes Sozialprojekt.

Hier wohnen und arbeiten geistig behinderte Menschen zusammen mit diversen Freiwilligen und kuemmern sich um die alltaeglichen Pflichten, die auf einer Farm anfallen.

Bald werde ich ausfuehrlicher ueber meine Woche in Shongweni berichten.

Gestern konnten wir auch eine neue Freiwillige in Ethembeni begruessen, Cora aus Deutschland.

Sie hat vorher fuer GGA (God’s Golden Acre) gearbeitet, konnte dann dort aber nicht mehr weitermachen. Nun kuemmert sie sich ganztags um die Grade R.

Im Projekt sowie auch privat laeuft alles sehr gut momentan, wenngleich schon langsam das Gefuehl aufkommt, dass es gar nicht mehr so lange hin ist bis zum Rueckflug.

Meinen Geburtstag habe ich auch sehr schoen verlebt, wir gingen in den Botanischen Garten mitten in Durban und lauschten Freshly Ground, einer lokalen Band, die allerdings auch international bekannt sein duerfte.

Mein dritter Bericht wird bald folgen, hier wird wie immer ausfuehrlicher berichtet.

Ich sende noch einen Gruss an die Heimat, bis bald!

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Bericht Nummer 2

February 14, 2007 at 1:22 pm (.:Berichte:.)

Viel Spass beim Betrachten, es gab vieles zu erzaehlen.

Optisch vielleicht nicht ganz so ansprechend diesmal, aber was solls.

Mein zweiter Bericht aus Suedafrika

Zum Anschauen benoetigt man immer noch den Adobe Acrobat Reader, hier kostenlos herunterzuladen:

www.adobe.com

Bis dann

David

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Museumsbesuch

February 13, 2007 at 3:23 pm (.:Südafrika:.)

Am letzten Tage des ersten Monats des Jahres 2007 wurden wir von Mrs Mtolo angesprochen, ob wir nicht Lust hätten, am darauf folgenden Tag die Grade 3 PD ins Natal Museum in Pietermaritzburg zu begleiten. Neben dem Aufsichtsjob hätten wir außerdem noch Gelegenheit, ein wenig tiefer in die afrikanische Kultur einzutauchen.

Klar, machen wir, zumal Ausflüge ja auch immer was Besonderes sind.

Am nächsten Tag haben Hendrix und ich also die 11 Schüler dieser Klasse eingesammelt und in den Schwitzkasten genommen, wie man den alten Schulbus durchaus bezeichnen kann.

In „Maritzberg”, wie Pietermaritzburg hier all überall genannt wird, ist es nämlich immer noch eine Ecke heißer als in Durban (Nein, nicht um 90 Grad). Aber zum Glück hat irgendein Fuchs den Fahrtwind erfunden, und ein anderer die Fenster noch obendrein.

Unsere Hauptaufgabe für den Tag bestand also darin, die Kinder in den Bus herein und aus ihm herauszuladen, selbiges galt natürlich auch für Rollstühle, die per Anhänger befördert wurden.

Angekommen in PMB wurde unsere Gruppe sogleich in einen hohen Kinosaal geführt, in welchem uns eine Frau Etliches über die bösen Dinosaurier erzählte. Der in meinen Augen wichtigste Punkt war der Hinweis, dass niemand von uns ein Zusammentreffen mit einer dieser prähistorischen Echsen überleben würde.

Danach wurde Jurassic Park gezeigt. Man sparte sich Vorgeplänkel und Storyline, zu sehen gab es konsequenterweise nur die gewalttätigsten Szenen. Danach, da bin ich mir sicher, gab es nicht auch nur ein einziges Kind, das noch an den vorausgehenden Warnungen der Frau mit dem roten Oberteil gezweifelt hätte. Sie konnte später dann bestimmt frohgemut nach Hause gehen, in dem Gewissen den Kindern wieder einmal aufs Neue etwas Lebenswichtiges beigebracht zu haben.

Nach der Filmvorführung machten wir einen Rundschub durch das gesamte Museum, was wirklich sehr interessant war. Ich bekam vieles zu sehen, zum Beispiel traditionellen Zulu-Schmuck, äonenalte Waffen oder auch schaurige Schamanenmasken. Die Begleittexte auf den Täfelchen waren ebenfalls sehr lesenswert, wieder viel gelernt.

Das Natal Museum in Maritzberg ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Besonders lustig wird ein Abstecher hierhin, wenn man zufällig saurophob ist und der Frau mit dem roten Oberteil über den Weg läuft.

 Homemade Rifles  Vitrinen  Sizwe

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Kurz ein paar Bilder

January 26, 2007 at 3:55 pm (.:Bilder:.)

Hallo, im Moment ist die Lage etwas stressig. Zumindest was das Internet angeht. Ich werde wahrscheinlich nur einmal alle zwei Wochen Zugang haben.

Hier noch schnell ein paar Bilder der letzten Zeit.

Abendstrand  Kapstadt von oben  Weihnachten bei StreetWise  Informal Settlement Qolweni  Was ist das denn jetzt schon wieder?  Eine Schlange!

Mit Siyabonga in Kwanokuthula  Philipp widmet sich dem Zulu-Bier  Die Flut kommt!  Auf dem Weg nach Kapstadt

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Ab ans Kap (und zurueck)

December 30, 2006 at 2:05 pm (.:Berichte:.)

In Inchanga neigte sich das aktuelle Schuljahr seinem Ende zu, in der nachfolgenden Ferienzeit hatte das Ethembeni-Team also ausreichend Zeit, sich anderen Dingen zu widmen.

Pablo und Cordula, die Chefs unserer Trägerorganisation, kamen nach Südafrika, um Projektbesuche zu machen. Zusammen mit ihnen machten wir uns auf nach Plettenberg Bay und zelebrierten dort ein hübsches Zwischentreffen, bei dem alle unsere 9 Südafrika-Freiwilligen anwesend waren. Diskussionen, Vorträge von Ortsansässigen und gemeinsame Ausflüge verschmolzen zu einem erfüllenden Programm, das sich über 10 Tage erstreckte.

An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an Alex und Simon, die das Treffen hervorragend organisiert haben.

Nach Ende des Zwischentreffens trennten sich unsere Wege allerdings. Jonas, Hendrix und ich verfrachteten unsere Chefs nach George, von wo aus sie den Heimflug nach Deutschland antraten. Da wir außer dem Trip nach Plett noch nicht wirklich aus Durban und Umgebung herausgekommen waren, entschieden wir uns dafür, Kapstadt einen einwöchigen Besuch abzustatten. Als fahrbaren Untersatz erbten wir das Mietauto, welches Pablo und Cordula für ihre Besuchszeit organisiert hatten.

Die Reise beginnt. Ziel: Kapstadt.

Der Himmel war recht bewölkt, dadurch konnte man die Temperatur aber besser ertragen, als bei praller Sonne. Der erste Zwischenstopp auf unserer vorsätzlich gemütlichen Fahrt nach Cape Town ereignete sich schließlich in Mossel Bay. Ein interessantes und geschichtsträchtiges kleines Örtchen. Hier fanden wir auch einen stilvollen Backpackers. In Deutschland könnte man diese Einrichtungen vielleicht noch am ehesten mit Jugendherbergen vergleichen. Eine Übernachtung kostet zwischen 60 und 75 Rand, was ungefähr 6 bis 7 Euros entspricht.

Dafür bekommt man Toilette, Dusche, Küche und vor allem eine Schlafmöglichkeit mit Flavour. Der Santos Express Backpackers, in dem wir Station machten, ist beispielsweise ein stillgelegter, blauer Zug direkt am Strand, in dessen Abteilen man jetzt zwar nirgends mehr hinfahren, aber dafür um so gemütlicher schlafen kann.

Vor Beginn unserer Fahrt hatte uns Simon noch die Nummer einer flüchtigen Bekannten seinerseits in Mossel Bay verehrt. Nach dem Einchecken im Schlafzug machten wir uns sogleich daran, davon Gebrauch zu machen. Schon bald saßen wir mit Andronica, kurz Ronnie, und ihrer Freundin Anita beim Pizzaessen. Ronnie hatte vor kurzem ein Jahr in Deutschland als Au Pair verlebt und hatte einiges zu erzählen.

Wir verbrachten den Abend zusammen mit den Mädels am Strand, nach Sonnenuntergang begleiteten wir sie dann noch ganz pflichtbewusst nach Hause.

Das Abteil 6 des Backpackers war aufgrund seiner Lage schön mit Meeresrauschen untermalt, so fiel es mir nicht schwer, mich zu entspannen und schließlich einzuschlafen.

Am nächsten Morgen zog es Hendrix schon früh zum Strand.

Während ich noch ruhig schlummerte, machte er die Bekanntschaft einer älteren Frau, die ihn im nachfolgenden Gespräch zu Frühstück und Kaffee einlud. Selbstverständlich waren auch Jonas und ich in diesem Angebot eingeschlossen. Also, raus aus den Federn und ab zu Elises Haus. Ein riesiges Anwesen blickte auf uns herab. Der erste Satz, den ich von Elise le Roux zu hören bekam, als wir auf ihrem Grundstück angelangt waren, lautete: „Das ist General Rommel. Du kennst Rommel?“ Aha, das war also der Rommel. Ein Rottweiler von beachtlichen Ausmaßen präsentierte sich uns. Sobald stellte sich auch seine Gefährtin ein, Gretchen. Elise war hellauf begeistert von der Tatsache, dass wir aus Deutschland kamen.

Im Laufe der Frühstücksunterhaltung ließ sie uns wissen, dass sie prinzipiell nichts gegen Schwarze habe, beschäftigte sie doch selber einen schwarzen Hausdiener. Allerdings sei der Zustand der Apartheid  ja eigentlich gar nicht so schlecht gewesen, die Schwarzen hätten es viel besser gehabt als jetzt. Heute verkomme Südafrika ein wenig, die Städte würden immer dreckiger und die Kriminalität nähme stetig zu.

Nach dem Essen machten wir uns dann recht bald wieder auf den Weg.

Kapstadt rückte immer näher, momentan führte uns die Straße durch weitläufiges Weideland.

Schafe, Ziegen, Rinder und auch Straußen dominierten das Landschaftsbild. Bei einer Straußenfarm direkt an der Schnellstraße machten wir Halt, um uns die Vögel ein wenig näher anzuschauen. Interessante Tiere mit einem interessanten Geschmack.

Als wir im Städtchen Riviersonderend angelangt waren, genehmigte ich mir etwas Straußenbiltong. Als Biltong bezeichnet man getrocknete und raffiniert gewürzte Fleischstreifen, die sehr dunkel und faserig-hart sind. Es macht richtig Spaß, die Streifen langsam zu zerkauen. Biltong gibt es hier überall und in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen, vom gewöhnlichen Rind bis hin zu Springbock, Strauß oder sogar Kudu (große Antilopen).

Vorher hatten wir noch das schöne Städtchen „Heidelberg“ passiert, es sah aber ganz anders aus, als das in Deutschland. Schade.

Nach der Fleischpause führte uns unser Weg weiter.

Das eindrucksvolle an der nachfolgenden Strecke war, dass sich das Landschaftsbild alle zehn Minuten vollkommen änderte.

Bergmassive, Klippen, Flüsse, Seen, Hänge, Wälder, saftige Wiesen, Felder…

Manchmal dachte ich, dass die Fensterscheiben Fernsehbildschirme wären, auf denen gerade „Der Herr der Ringe“ läuft, wirklich eine sehr, sehr eindrucksvolle Landschaft.

Der nächste Halt fand in Gordon’s Bay statt, wir waren zwar nur noch 50 Kilometer von unserem Ziel entfernt und hatten auch noch ausreichend Zeit, entschlossen uns aber dazu, noch eine Nacht in diesem Städtchen zu verbringen und den Tag zu genießen.

Sogleich fanden wir einen riesigen Second-Hand-Buchladen, der uns stundenlang nicht wieder ausspuckte. Nach Begegnungen mit riesigen Quallen am menschenleeren Strand kehrten wir auch schon im nächsten Backpackers ein und ließen den Abend gemütlich mit Jonas’ Spezialnudeln ausklingen.

Am Morgen des nächsten Tages fuhren wir um 10:30 los, immer an der Küste entlang.

Wir erkundeten kurz das Örtchen Fish Hoek („OE“ wird im Afrikaans wie „U“ gesprochen), in welchem wir auch die lustigen, bunten Umkleidekabinen am Strand betrachteten, auf die Hendrix schon in Deutschland scharf war.

Danach ging es weiter auf der Küstenstraße. Auf dieser Straße begegneten uns dann kurz darauf schätzungsweise Achthunderttausend Paviane, die alle Jonas sehr lieb hatten und sogar Autotüren aufmachen konnten. Auf jeden Fall war er plötzlich mitten unter ihnen, aber nichts Schlimmes passierte. Mit ein paar mehr schönen Fotos im Gepäck standen wir dann vor dem Eingang des „Table Mountain National Parks“. Zuerst schien die Landschaft etwas langweilig, fuhren wir doch nur durch spärlich bewachsenes Heideland. Als wir dann direkt an die Küste kamen, änderte sich unser Eindruck allerdings. Riesige Felsen, riesige Wellen und eine gewaltige Aussicht.

Außerdem boten sich uns wieder die altbekannten Gesellen, sprich Straußen und Paviane.

Mit im Gepäck hatten sie diesmal noch Elenantilopen und Klippschliefer. Letztere sehen zwar aus wie Haustiere, aber wenn ihnen ein Finger saftig genug ist, wird schon mal genüsslich reingebissen.

Brav posierten wir noch vor dem Schild, das „Cape of Good Hope“ sagt, danach verließen wir diesen Ort der eindrucksvollen Naturgewalten und Touristen.

Wir fuhren direkt nach Kapstadt rein, Jonas’ Mutter wollte vom Flughafen abgeholt werden.

Mit ihr im Gepäck begaben wir uns nach Crawford, einem Vorort Kapstadts. Dort konnten Hendrix und ich bei dem Ex-Vermieter eines Ex-Freiwilligen unterkommen, Jonas und seiner Mama überließen wir das Auto, mit dem sie separat ein wenig Urlaub machen wollten.

Nun war ich also allein mit Hendrix in dieser großen, bösen Stadt. Was sollten wir tun?

Erst mal schlafen. Am nächsten Tag ging es mit einem Minibus-Taxi in das Stadtzentrum. Hier ist alles komplett für Touristen ausgelegt, jedoch sind diese Bereiche von Kapstadt auch sehr sicher. Überall Polizeistreifen oder private Sicherheitsleute.

Der Taxi-Rank ist allerdings fast komplett unbewacht, verirrt sich doch eigentlich nie ein Weißer hierher. Hendrix und ich allerdings wollten auf dem gleichen Wege wieder zurück nach Crawford, wie wir auch hergekommen waren. Also auf zum Rank.

Es dauerte keine halbe Minute, da wurde ich schon umzingelt, man forderte Geld und sonstige Wertsachen. Ich ließ es geschehen, hatte ich doch nur 50 Rand in der Tasche, ca. 5 Euro. Ich wurde in Schach gehalten und gleichzeitig durchsucht, alles ging recht schnell. Am Schluss konnte ich die Jungs noch dazu überreden, mir wenigstens 10 Rand zu lassen, damit wir das Taxi doch noch nehmen konnten und nicht mittellos in Kapstadt feststeckten. So geschah es und wir machten, dass wir ins Taxi und nach Hause kamen. Das Ärgerlichste war allerdings, dass Hendrix um seine Digitalkamera erleichtert wurde. Schade, aber wir konnten nichts machen. Schade auch, weil wir uns den ganzen Tag über sehr sicher gefühlt hatten.

Am Morgen danach nahm uns Derek, der Vermieter, mit zu seiner Arbeitsstelle. Yabonga, ein AIDS-Aufklärungs-Projekt. Sehr interessant. Mit Derek sind wir dann auch noch kreuz und quer durch ganz Cape Town gefahren und sahen Informal Settlements und Kindergärten.

In Crawford schauten wir uns dann noch das Trojan Horse Massacre Memorial an, ein paar Straßen von unserer Unterkunft entfernt. Derek hatte sehr viel zu erzählen, es war echt interessant. Ich lege jedem ans Herz, sich darüber zu informieren.

Selbstverständlich ließen wir auch Kirstenbosch nicht aus, den weltberühmten Botanischen Garten zu Füßen des Tafelberges. Da lernte ich auch wieder sehr viel über die afrikanische Pflanzenwelt, es war wirklich gut und sehr entspannend.

Eigentlich wollten wir noch den Tafelberg besteigen, aber die ungewisse Wetterlage ließ uns innehalten. Derek bot sich an, uns auf den Lion’s Head zu begleiten, ein imposanter Brocken gegenüber des Tafelberges. Gesagt, getan, es war ziemlich anstrengend und wir mussten an Ketten entlanghangeln und richtig ernsthaft klettern, um die Spitze zu erreichen, aber die Aussicht war es auf jeden Fall wert.

Am selben Tag besuchten wir noch das Cecil-Rhodes-Memorial, wo der Zufall es wollte, dass wir mitten in einen Filmdreh hineingerieten. Salman Khan spielte die Hauptrolle. Derek war hellauf begeistert. Salman Khan, wer kennt ihn nicht.

Schon interessanter war die Präsenz der Ex-Miss Universum.

Nach einiger Zeit machten wir uns dann aber wieder auf den Rückweg.

Kapstadt hat momentan ein Drogenproblem, Tik überflutet den Markt. Eine synthetische Droge, vergleichbar mit Crystal Meth, die sofort abhängig macht. Sie ist überall, selbst in den Grundschulen. In unserem Nachbarviertel toben gerade Bandenkriege um Territorien und Drogen. Jeden Tag hat die Zeitung neue Todesopfer zu vermelden.

Gegen Ende unseres Kapstadt-Besuches wäre es fast wieder zu einem Überfall gekommen, allerdings konnten wir uns dem Ort des Geschehens über eine viel befahrene Straße entziehen.

Robben Island statteten wir auch noch einen Besuch ab. Es war wirklich sehens-und hörenswert, was die Führer, allesamt Ex-Häftlinge, uns präsentierten. Über diese Insel und seine Geschichte könnte man so viel erzählen; ich begnüge mich allerdings mit dem Vermerk, dass wir sie besucht haben.

Mit dem Bus fuhren wir dann zurück nach Durban, technische Pannen und andere unlustige Dinge minderten allerdings die Fahrtenqualität, auch war es nicht sonderlich angenehm, 30 Stunden in einem Reisebus festzuhängen. Am Ende war aber wieder alles gut, wir kamen sicher und müde in Durban an.

Sylvester werden wir wahrscheinlich im BAT-Center feiern (darueber berichte ich noch, sehr interessante Einrichtung), momentan sitzen wir auch wieder bei den Rohwers in Waterfall und werden einige Tage deren Haus und Hunde hueten.

Weihnachten war auch sehr schoen, wir waren im Street-Wise-Shelter und haben am 24. sowie mit den Kindern am 25.12. schoen gefeiert.

Allerdings kam bei mir bis jetzt noch keine richtige Weihnachtsstimmung auf, hier wird viel weniger Wirbel um das Fest der Liebe gemacht.

So, bis bald, Bilder gibts leider noch nicht, aber die kommen schon noch.

Frohes Neues!

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Nur ein kurzer Vermerk (wie so oft in letzter Zeit)

December 27, 2006 at 1:08 pm (.:Gelaber halt:.)

Wir sind wieder in Durban.

Der Trip war wunderbar, es gibt viel zu erzaehlen.

Sobald ich meine Haende wieder an meinen Laptop legen kann, werde ich Texte, Berichte und Bilder organisieren und hochladen. Wir sind gerade in ein neues Domizil umgezogen.

Noch eine Anmerkung. An alle, die auf ihre Spendenbescheinigungen warten:

Die Belege kommen im Januar 2007, meine Traegerorganisation war der Meinung, dass um die Weihnachtszeit noch einige Spenden ins Haus flattern werden, die dann gleich mitbearbeitet werden koennen. Allerdings brauche ich von jedem, der eine Bescheinigung haben will, die gueltige Postadresse.

Wenn ihr mir die zusenden wuerdet, waere das sehr angenehm fuer mich.

So, bis dann!

Frohes neues Jahr schon mal.

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Reisebericht

December 4, 2006 at 12:55 pm (.:Südafrika:.)

Ich melde mich aus Port Elizabeth.

Wir sind auf dem Weg zu unserem Zwischentreffen in Plettenberg Bay.

Nach einer Uebernachtung bei einer Tomatenzuechterfamilie in East London sind wir nun in P.E. angelangt. Voraussichtlich muessen wir auch hier schlafen, morgen wollen wir dann in Plett sein.

Das Zwischentreffen wird bis zum 14. Dezember dauern, danach machen Hendrix und ich einen Abstecher nach Capetown.

Wahrscheinlich werden wir also ueber Weihnachten in Kapstadt weilen.

Im Dezember wird es recht schwer werden, mit mir Kontakt aufzunehmen. Ich bitte alle, ein wenig Geduld zu haben und mich nicht zu vergessen, auch wenn ich keine Mails beantworte.

Wenn wir wieder in Durban sind, wird hier ein schoener Reisebericht von unserem Trip erscheinen.

Nun muss ich allerdings wieder los.

Liebe Gruesse und vor allem frohe Weihnachten!

David

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WISE ist da

November 29, 2006 at 1:20 pm (.:Gelaber halt:.)

Zuerst eine kurze Anmerkung: Die letztgeposteten Bilder lassen sich nicht vergroessern, ich habe das auch festgestellt, weiss aber nicht, woran es liegt. Wahrscheinlich an mir.

Auf jeden Fall werde ich sie naechstes mal erneuern, jetzt habe ich sie nicht dabei.

Unser Organisationsvorstand befindet sich momentan auf Projektreise und weilt nun schon seit 2 Tagen bei uns. Demnaechst kommt mehr, jetzt muessen wir wieder los.

Ich wollte nur eine kurze Notiz hinterlassen, dass alles OK ist.

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