Vierter Bericht
Einfach draufklicken und runterladen.
Viel Spass beim Lesen.
Bis bald!
David
Dritter Bericht
Viel Spass beim Lesen meines dritten Berichtes, diesmal mit mehr Bildern.
Bericht Nummer 2
Viel Spass beim Betrachten, es gab vieles zu erzaehlen.
Optisch vielleicht nicht ganz so ansprechend diesmal, aber was solls.
Mein zweiter Bericht aus Suedafrika
Zum Anschauen benoetigt man immer noch den Adobe Acrobat Reader, hier kostenlos herunterzuladen:
Bis dann
David
Ab ans Kap (und zurueck)
In Inchanga neigte sich das aktuelle Schuljahr seinem Ende zu, in der nachfolgenden Ferienzeit hatte das Ethembeni-Team also ausreichend Zeit, sich anderen Dingen zu widmen.
Pablo und Cordula, die Chefs unserer Trägerorganisation, kamen nach Südafrika, um Projektbesuche zu machen. Zusammen mit ihnen machten wir uns auf nach Plettenberg Bay und zelebrierten dort ein hübsches Zwischentreffen, bei dem alle unsere 9 Südafrika-Freiwilligen anwesend waren. Diskussionen, Vorträge von Ortsansässigen und gemeinsame Ausflüge verschmolzen zu einem erfüllenden Programm, das sich über 10 Tage erstreckte.
An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an Alex und Simon, die das Treffen hervorragend organisiert haben.
Nach Ende des Zwischentreffens trennten sich unsere Wege allerdings. Jonas, Hendrix und ich verfrachteten unsere Chefs nach George, von wo aus sie den Heimflug nach Deutschland antraten. Da wir außer dem Trip nach Plett noch nicht wirklich aus Durban und Umgebung herausgekommen waren, entschieden wir uns dafür, Kapstadt einen einwöchigen Besuch abzustatten. Als fahrbaren Untersatz erbten wir das Mietauto, welches Pablo und Cordula für ihre Besuchszeit organisiert hatten.
Die Reise beginnt. Ziel: Kapstadt.
Der Himmel war recht bewölkt, dadurch konnte man die Temperatur aber besser ertragen, als bei praller Sonne. Der erste Zwischenstopp auf unserer vorsätzlich gemütlichen Fahrt nach Cape Town ereignete sich schließlich in Mossel Bay. Ein interessantes und geschichtsträchtiges kleines Örtchen. Hier fanden wir auch einen stilvollen Backpackers. In Deutschland könnte man diese Einrichtungen vielleicht noch am ehesten mit Jugendherbergen vergleichen. Eine Übernachtung kostet zwischen 60 und 75 Rand, was ungefähr 6 bis 7 Euros entspricht.
Dafür bekommt man Toilette, Dusche, Küche und vor allem eine Schlafmöglichkeit mit Flavour. Der Santos Express Backpackers, in dem wir Station machten, ist beispielsweise ein stillgelegter, blauer Zug direkt am Strand, in dessen Abteilen man jetzt zwar nirgends mehr hinfahren, aber dafür um so gemütlicher schlafen kann.
Vor Beginn unserer Fahrt hatte uns Simon noch die Nummer einer flüchtigen Bekannten seinerseits in Mossel Bay verehrt. Nach dem Einchecken im Schlafzug machten wir uns sogleich daran, davon Gebrauch zu machen. Schon bald saßen wir mit Andronica, kurz Ronnie, und ihrer Freundin Anita beim Pizzaessen. Ronnie hatte vor kurzem ein Jahr in Deutschland als Au Pair verlebt und hatte einiges zu erzählen.
Wir verbrachten den Abend zusammen mit den Mädels am Strand, nach Sonnenuntergang begleiteten wir sie dann noch ganz pflichtbewusst nach Hause.
Das Abteil 6 des Backpackers war aufgrund seiner Lage schön mit Meeresrauschen untermalt, so fiel es mir nicht schwer, mich zu entspannen und schließlich einzuschlafen.
Am nächsten Morgen zog es Hendrix schon früh zum Strand.
Während ich noch ruhig schlummerte, machte er die Bekanntschaft einer älteren Frau, die ihn im nachfolgenden Gespräch zu Frühstück und Kaffee einlud. Selbstverständlich waren auch Jonas und ich in diesem Angebot eingeschlossen. Also, raus aus den Federn und ab zu Elises Haus. Ein riesiges Anwesen blickte auf uns herab. Der erste Satz, den ich von Elise le Roux zu hören bekam, als wir auf ihrem Grundstück angelangt waren, lautete: „Das ist General Rommel. Du kennst Rommel?“ Aha, das war also der Rommel. Ein Rottweiler von beachtlichen Ausmaßen präsentierte sich uns. Sobald stellte sich auch seine Gefährtin ein, Gretchen. Elise war hellauf begeistert von der Tatsache, dass wir aus Deutschland kamen.
Im Laufe der Frühstücksunterhaltung ließ sie uns wissen, dass sie prinzipiell nichts gegen Schwarze habe, beschäftigte sie doch selber einen schwarzen Hausdiener. Allerdings sei der Zustand der Apartheid ja eigentlich gar nicht so schlecht gewesen, die Schwarzen hätten es viel besser gehabt als jetzt. Heute verkomme Südafrika ein wenig, die Städte würden immer dreckiger und die Kriminalität nähme stetig zu.
Nach dem Essen machten wir uns dann recht bald wieder auf den Weg.
Kapstadt rückte immer näher, momentan führte uns die Straße durch weitläufiges Weideland.
Schafe, Ziegen, Rinder und auch Straußen dominierten das Landschaftsbild. Bei einer Straußenfarm direkt an der Schnellstraße machten wir Halt, um uns die Vögel ein wenig näher anzuschauen. Interessante Tiere mit einem interessanten Geschmack.
Als wir im Städtchen Riviersonderend angelangt waren, genehmigte ich mir etwas Straußenbiltong. Als Biltong bezeichnet man getrocknete und raffiniert gewürzte Fleischstreifen, die sehr dunkel und faserig-hart sind. Es macht richtig Spaß, die Streifen langsam zu zerkauen. Biltong gibt es hier überall und in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen, vom gewöhnlichen Rind bis hin zu Springbock, Strauß oder sogar Kudu (große Antilopen).
Vorher hatten wir noch das schöne Städtchen „Heidelberg“ passiert, es sah aber ganz anders aus, als das in Deutschland. Schade.
Nach der Fleischpause führte uns unser Weg weiter.
Das eindrucksvolle an der nachfolgenden Strecke war, dass sich das Landschaftsbild alle zehn Minuten vollkommen änderte.
Bergmassive, Klippen, Flüsse, Seen, Hänge, Wälder, saftige Wiesen, Felder…
Manchmal dachte ich, dass die Fensterscheiben Fernsehbildschirme wären, auf denen gerade „Der Herr der Ringe“ läuft, wirklich eine sehr, sehr eindrucksvolle Landschaft.
Der nächste Halt fand in Gordon’s Bay statt, wir waren zwar nur noch 50 Kilometer von unserem Ziel entfernt und hatten auch noch ausreichend Zeit, entschlossen uns aber dazu, noch eine Nacht in diesem Städtchen zu verbringen und den Tag zu genießen.
Sogleich fanden wir einen riesigen Second-Hand-Buchladen, der uns stundenlang nicht wieder ausspuckte. Nach Begegnungen mit riesigen Quallen am menschenleeren Strand kehrten wir auch schon im nächsten Backpackers ein und ließen den Abend gemütlich mit Jonas’ Spezialnudeln ausklingen.
Am Morgen des nächsten Tages fuhren wir um 10:30 los, immer an der Küste entlang.
Wir erkundeten kurz das Örtchen Fish Hoek („OE“ wird im Afrikaans wie „U“ gesprochen), in welchem wir auch die lustigen, bunten Umkleidekabinen am Strand betrachteten, auf die Hendrix schon in Deutschland scharf war.
Danach ging es weiter auf der Küstenstraße. Auf dieser Straße begegneten uns dann kurz darauf schätzungsweise Achthunderttausend Paviane, die alle Jonas sehr lieb hatten und sogar Autotüren aufmachen konnten. Auf jeden Fall war er plötzlich mitten unter ihnen, aber nichts Schlimmes passierte. Mit ein paar mehr schönen Fotos im Gepäck standen wir dann vor dem Eingang des „Table Mountain National Parks“. Zuerst schien die Landschaft etwas langweilig, fuhren wir doch nur durch spärlich bewachsenes Heideland. Als wir dann direkt an die Küste kamen, änderte sich unser Eindruck allerdings. Riesige Felsen, riesige Wellen und eine gewaltige Aussicht.
Außerdem boten sich uns wieder die altbekannten Gesellen, sprich Straußen und Paviane.
Mit im Gepäck hatten sie diesmal noch Elenantilopen und Klippschliefer. Letztere sehen zwar aus wie Haustiere, aber wenn ihnen ein Finger saftig genug ist, wird schon mal genüsslich reingebissen.
Brav posierten wir noch vor dem Schild, das „Cape of Good Hope“ sagt, danach verließen wir diesen Ort der eindrucksvollen Naturgewalten und Touristen.
Wir fuhren direkt nach Kapstadt rein, Jonas’ Mutter wollte vom Flughafen abgeholt werden.
Mit ihr im Gepäck begaben wir uns nach Crawford, einem Vorort Kapstadts. Dort konnten Hendrix und ich bei dem Ex-Vermieter eines Ex-Freiwilligen unterkommen, Jonas und seiner Mama überließen wir das Auto, mit dem sie separat ein wenig Urlaub machen wollten.
Nun war ich also allein mit Hendrix in dieser großen, bösen Stadt. Was sollten wir tun?
Erst mal schlafen. Am nächsten Tag ging es mit einem Minibus-Taxi in das Stadtzentrum. Hier ist alles komplett für Touristen ausgelegt, jedoch sind diese Bereiche von Kapstadt auch sehr sicher. Überall Polizeistreifen oder private Sicherheitsleute.
Der Taxi-Rank ist allerdings fast komplett unbewacht, verirrt sich doch eigentlich nie ein Weißer hierher. Hendrix und ich allerdings wollten auf dem gleichen Wege wieder zurück nach Crawford, wie wir auch hergekommen waren. Also auf zum Rank.
Es dauerte keine halbe Minute, da wurde ich schon umzingelt, man forderte Geld und sonstige Wertsachen. Ich ließ es geschehen, hatte ich doch nur 50 Rand in der Tasche, ca. 5 Euro. Ich wurde in Schach gehalten und gleichzeitig durchsucht, alles ging recht schnell. Am Schluss konnte ich die Jungs noch dazu überreden, mir wenigstens 10 Rand zu lassen, damit wir das Taxi doch noch nehmen konnten und nicht mittellos in Kapstadt feststeckten. So geschah es und wir machten, dass wir ins Taxi und nach Hause kamen. Das Ärgerlichste war allerdings, dass Hendrix um seine Digitalkamera erleichtert wurde. Schade, aber wir konnten nichts machen. Schade auch, weil wir uns den ganzen Tag über sehr sicher gefühlt hatten.
Am Morgen danach nahm uns Derek, der Vermieter, mit zu seiner Arbeitsstelle. Yabonga, ein AIDS-Aufklärungs-Projekt. Sehr interessant. Mit Derek sind wir dann auch noch kreuz und quer durch ganz Cape Town gefahren und sahen Informal Settlements und Kindergärten.
In Crawford schauten wir uns dann noch das Trojan Horse Massacre Memorial an, ein paar Straßen von unserer Unterkunft entfernt. Derek hatte sehr viel zu erzählen, es war echt interessant. Ich lege jedem ans Herz, sich darüber zu informieren.
Selbstverständlich ließen wir auch Kirstenbosch nicht aus, den weltberühmten Botanischen Garten zu Füßen des Tafelberges. Da lernte ich auch wieder sehr viel über die afrikanische Pflanzenwelt, es war wirklich gut und sehr entspannend.
Eigentlich wollten wir noch den Tafelberg besteigen, aber die ungewisse Wetterlage ließ uns innehalten. Derek bot sich an, uns auf den Lion’s Head zu begleiten, ein imposanter Brocken gegenüber des Tafelberges. Gesagt, getan, es war ziemlich anstrengend und wir mussten an Ketten entlanghangeln und richtig ernsthaft klettern, um die Spitze zu erreichen, aber die Aussicht war es auf jeden Fall wert.
Am selben Tag besuchten wir noch das Cecil-Rhodes-Memorial, wo der Zufall es wollte, dass wir mitten in einen Filmdreh hineingerieten. Salman Khan spielte die Hauptrolle. Derek war hellauf begeistert. Salman Khan, wer kennt ihn nicht.
Schon interessanter war die Präsenz der Ex-Miss Universum.
Nach einiger Zeit machten wir uns dann aber wieder auf den Rückweg.
Kapstadt hat momentan ein Drogenproblem, Tik überflutet den Markt. Eine synthetische Droge, vergleichbar mit Crystal Meth, die sofort abhängig macht. Sie ist überall, selbst in den Grundschulen. In unserem Nachbarviertel toben gerade Bandenkriege um Territorien und Drogen. Jeden Tag hat die Zeitung neue Todesopfer zu vermelden.
Gegen Ende unseres Kapstadt-Besuches wäre es fast wieder zu einem Überfall gekommen, allerdings konnten wir uns dem Ort des Geschehens über eine viel befahrene Straße entziehen.
Robben Island statteten wir auch noch einen Besuch ab. Es war wirklich sehens-und hörenswert, was die Führer, allesamt Ex-Häftlinge, uns präsentierten. Über diese Insel und seine Geschichte könnte man so viel erzählen; ich begnüge mich allerdings mit dem Vermerk, dass wir sie besucht haben.
Mit dem Bus fuhren wir dann zurück nach Durban, technische Pannen und andere unlustige Dinge minderten allerdings die Fahrtenqualität, auch war es nicht sonderlich angenehm, 30 Stunden in einem Reisebus festzuhängen. Am Ende war aber wieder alles gut, wir kamen sicher und müde in Durban an.
Sylvester werden wir wahrscheinlich im BAT-Center feiern (darueber berichte ich noch, sehr interessante Einrichtung), momentan sitzen wir auch wieder bei den Rohwers in Waterfall und werden einige Tage deren Haus und Hunde hueten.
Weihnachten war auch sehr schoen, wir waren im Street-Wise-Shelter und haben am 24. sowie mit den Kindern am 25.12. schoen gefeiert.
Allerdings kam bei mir bis jetzt noch keine richtige Weihnachtsstimmung auf, hier wird viel weniger Wirbel um das Fest der Liebe gemacht.
So, bis bald, Bilder gibts leider noch nicht, aber die kommen schon noch.
Frohes Neues!
Ich sitze schwitzend in der Hitze
Von einem Extrem ins andere: Nachdem ein Großteil der Schüler die letzte Zeit mit Lernen, Zuhören oder einfach Ruhigsein verbracht hat, haben wir nun wieder alle Hände, Füße und Rücken voll zu tun, die Kinder zu beschäftigen. Die Prüfungen zum Schuljahresende sind vorbei, die Freude darüber wird offensichtlich zur Schau gestellt.
Da die Älteren während der nächsten Tage keinen Unterricht haben, ihre Lehrer korrigieren die Prüfungen, würden sie nun auch morgens so viel zu tun haben wie nachmittags, und zwar wenig. Da das aber nicht erstrebenswert ist, war das Lehrpersonal der Schule mal kurz ein Fuchs gewesen und hat nach Vorjahresvorbild ein „Post-Exam Programme“ auf die Beine gestellt, das sich gewaschen hat. Spiel, Spaß und gute Unterhaltung. Ein Messer-Jongleur mit Hang zu Einrädern, Zaubertricks und Slapstick war schon (ohne Gage zu verlangen) am Start, Tänzerinnen bevölkerten mit elfengleichen Einlagen die Bühne sowie unsere Köpfe und Spiderman durfte auch mal kurz ran.
Der „Big Walk“ durch die umliegende Community lieferte dann noch einen schönen Ausgleich. Fünftausendundvierhundert Meter Marsch durch Inchanga, anderthalb Stunden Laufzeit. In Anbetracht von sengender Hitze, Krücken und Rollstühlen eine beachtliche Zeit, wie ich finde. Die Kinder sind alle hellauf begeistert, so etwas bekommt man nicht jeden Tag geboten. Noch stecken wir allerdings mittendrin im Programm.
Neuerdings wird wieder verstärkt Rollstuhlbasketball gespielt, wir haben eventuell die Option, während der Schulferien im Shongweni-Park zu arbeiten und ich bin bei Galgenmännchen an G-Unit gescheitert. Sonst ist eigentlich nichts Bedeutsames passiert.
Bis darauf, dass die Kinder einfach absolut hinreißend, lieb und verblüffend sind.
Hendrix und ich haben auch schon ein bisschen Schelte bekommen, der gerechte Zorn kleiner Mädchen hat uns erbarmungslos getroffen. Wir würden immer nur was mit den Jungs machen. Wir würden viel zu wenig Zeit mit ihnen, den Mädchen, verbringen. Wir würden nur zu ihnen kommen, wenn die Jungs uns zu ihren Hostels schleifen und als Ball-bettel-Respektsperson missbrauchen. Gott sei Dank ließen sie sich durch „Hochheben“ und ähnliche tolle Spiele besänftigen und kommen nun auch häufiger auf uns zu, anstatt irgendwo in einer dunklen Ecke zu sitzen, sich wundernd, warum wir nichts mit ihnen unternehmen.
Heute waren wir den ganzen Tag draussen, es ist nach einer kurzen Regenepisode wieder so, wie sich der Laie Suedafrika vorstellt: Ganz schoen heiss. Die South African Police Band war auch da und brachte alle Kinderlein und auch viele der Lehrerinnen zum Tanzen.
Mein Bericht ist doch noch nicht fertig, ich will lieber noch ein bisschen tunen und tweaken.
Jetzt muss ich aus dem Internetcafe hier raus, langsam wird es unertraeglich.
Bis zur naechsten Woche, halt, ein paar Bilder folgen noch.
David
Neue Worte
Seid gegruesst, meine fleissigen BlogleserInnen.
Es ist wieder an der Zeit, etwas von mir hoeren zu lassen.
Nach wie vor geht es mir wunderbar, das Leben hier gleicht einem Traum.
In der Schule geht es allerdings gerade etwas chaotisch zu, die Abschlusspruefungen sind momentan in vollem Gange. Lehrer sind in Eile, Schueler sind am Lernen und vormittags ist in der Schule nicht wirklich viel (Sinnvolles) fuer uns zu tun. Ab und zu beaufsichtigen wir die Kinder bei ihren Pruefungen oder beschaeftigen uns verstaerkt mit den Kleineren, die den Pruefungen aufgrund ihres Alters vorerst entgehen konnten.
So sind wir neulich in unseren alten Schulbus gestiegen und haben einen Ausflug zum Pavillion gemacht, einem Einkaufszentrum in Westville von gigantischen Ausmassen. Dort haben wir uns mit den Kleinen Schaufenster angeschaut und Waffeln mit Eis genossen. Man merkt richtig, wie die Kinder aufbluehen, wenn sie einmal die Moeglichkeit bekommen, sich ausserhalb des Schulgelaendes zu bewegen.
Am heutigen Morgen haben die Kinder der Grade 0 (Vorschulalter) wiederum etwas Aussergewoehnliches geboten bekommen. In den Raeumen der OT(Beschaeftigungstherapie) erwartete sie eine Ueberraschungsparty mit Tanz, Musik, Basteln und natuerlich Suessigkeiten. So kamen auch Hendrix und ich in den Genuss der wohl fruehesten Weihnachtsparty unseres Lebens. Die Schule schliesst bald, die Ferien nahen, es blaibt nur noch wenig Zeit fuer solcherlei Dinge, so wurde die Feier zeitlich eben “etwas” vorgezogen.
Wir haben auch vor, unsere Aktivitaeten mit den Kindern eher in den mittaeglichen Bereich zu legen. Es erscheint uns sinnvoller, morgens sind die meisten Kids beschaeftigt und brauchen unsere Aufmerksamkeit eher am Nachmitag. WIr haben bereits etliche schoene Stunden mit ihnen verlebt, aber ich moechte nicht zu sehr vorgreifen, mein zweiter grosser Bericht folgt in Wochenfrist.
Ausserschulisch haben wir auch einiges unternommen, zum Beispiel die UKZN ( University of KwaZulu Natal) aufgesucht und als hoechst interessant empfunden.
Jetzt versuch ich noch, neue Bilder hochzuladen.
Staudamm-Safari
Und wieder liegt eine ereignisreiche Woche hinter uns.Jan-Hendrik ist schon voll integriert und macht seine Sache sehr gut.Er hat viel Motivation und Enthusiasmus mitgebracht, man merkt ihm richtig an, dass es ihm hier gefaellt.
Waehrend seiner Eingewoehnungswoche sind wir auch gut in der Gegend herumgekommen. Wir haben einen ganzen Tag in
Durban verbracht und bereits zwei Safari-Parks aufgesucht.
Zuerst haben wir uns in den PheZulu Safari Park begeben, ein Sprung ins Ungewiss, da keiner von uns wusste, ob es sich lohnen wuerde. Hinterher waren wir uns jedoch einig, dass sich dieser Trip gelohnt hatte.
Sipho, ein Fuehrer, nahm uns im Offroader mit auf den “Bush Drive”
durch das riesige Parkgelaende.Wir bekamen Zebras, Impala-Antilopen und Gnus vor das Foto-Obejektiv. Spaeter, in einem abgegrenzten Bereich, dann sogar auch Krokodile und Schlangen.Das Besondere war jedoch, dass sich Sipho waehrend seinen Erlaeuterungen nicht nur an die Tiere gehalten hat, sondern uns auch viel ueber einheimische Pflanzen erzaehlte und oftmals auch vorfuehrte. Am naechsten Tag wollten wir dann einen kurzen Abstecher zum Shongweni-Staudamm machen, fanden uns dann aber irgendwie im Shongweni-Park wieder, vergleichbar mitdem
Park des Vortages. Hier bekamen wir ebenfalls Zebras, Impalas und Gnus geboten, der groesste Unterschied zum PheZulu war allerdings, dass wir uns zu Fuss durch die weite Landschaft bewegten. So kamen es dann auch, dass wir direkt nach einer Wegbiegung die Chance hatten, einer Warzenschweinfamilie in die Augen schauen zu koennen. Als diese sich dann geschlossen dazu entschloss, sich zu erheben, wechselten wir spontan die Laufrichtung. Meiner Meinung nach hat Jan-Hendrik ein gutes Bild von suedafrikanischer Tier- und Pflanzenwelt gewinnen koennen.Wobei er ja eigentlich gar nicht mehr Jan-Hendrik heisst.
Drei unserer vier Vorzivis hiessen Felix. Dieser Name hat sich in den Gedaechtnissen vieler Ethembeni-Ansaessigen unausloeschlich eingebrannt.So kommt es regelmaessig dazu, dass ich Devix genannt werde. Gut, bei Masha heisse ich Leffi, aber das ist was Anderes. Jan-Hendrik heisst jetzt auch Hendrix. Bei den ganzen Felixen, Devixen und Hendrixen kommt man sich manchmal vor wie in einer Asterix-Geschichte. Zur Schule: Hendrix ist ebenfalls der Meinung, dass wir verstaerkt nachmittags arbeiten sollten.
Unsere Zeit der Rotation ist vorbei und hat uns gute Einblicke in die Schule ermoeglicht. Jetzt wird der Wunsch, noch mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen, immer groesser. Und es ist wirklich wichtig, dass etwas getan wird. Nach der Schule haengen die Kinder einfach rum und machen meistens nichts. Zumindest nichts Sinnvolles. Es macht mir riesigen Spass,
mich mit ihnen zu beschaeftigen und ich merke, wie sie dabei regelrecht aufbluehen. Da wir nun zu dritt sind, koennen wir auch sehr flexible agieren, was Vor- und Nachmittage angeht. Momentan sind wir auch dabei, einen festen Wochenplan zu erstellen, auf dem alle woechentlichen, feststehenden Aktivitaeten vermerkt sind.
Vielen Dank auch noch mal an Barni, der nach seiner Fahradtour von Plett nach
Durban auch bei uns reingeschaut hat. Nun hoffe ich, dass weiterhin alles so gut laeuft wie bisher, es koennte nicht besser sein.
Liebe Gruesse
David
Mein erster Monatsbericht
Viel Spass bei der Lektuere, einiges duerfte schon bekannt sein.
Dieser Bericht richtet sich eher an diejenigen, die keinen Zugriff auf meinen Blog haben.
Dennoch lade ich ihn auch hier hoch.
David
Suedafrikanisches Wasser
Vom 20.8. bis zum 26.8. 06 war World Water Week. Mit letzter Woche war ich zwar ein bisschen spaet dran, aber ich habe die Wasser-Woche nachtraeglich noch “gefeiert”, und zwar auf zwei verschiedene Arten.
Die erste sah folgendermassen aus: Ihr wisst ja, wie das ist. Wenn man jongliert, waehrend Freunde ins Zimmer kommen, will man ihnen manchmal zeigen, was man alles kann. Aus Jonglierbaellen werden Fruechte und aus Fruechten werden 5-Liter-Wasserkanister.Ab und zu passiert es dann auch, dass aus diesen Kanistern ganz viel Arbeit wird, zumeist dann, wenn sie aufplatzen, waehrend sie mit dem Fussboden kollidieren. Aber unser Zimmer musste ohnehin mal wieder geputzt werden. Gelegenheit macht Reinigungskraefte.Die zweite Art verrate ich noch nicht, das wird ein chronologischer Bericht.
Nach einem mittaeglichen Besuch von Sunnyboy, dem es gut geht und der mit seiner neuen Arbeitsstelle sehr zufrieden ist, machte ich mit den Learners von gegenueber einen ausgedehnten Spaziergang durch Inchanga. Wir liessen uns vor einem Laden nieder, der sich aeusserlich in keinster Weise von den anderen Haeusern unterscheidet, jedoch von einer grossen Zahl an Menschen belagert wurde. Durch eine Tatsache wurde mir bewusst, dass Wochenende war: Alle waren betrunken. An Wochenenden ist es vielleicht auch keine so gute Idee, alleine herumzulaufen, da der Grossteil der Ortsansaessigen alkoholisiert herumlaeuft. Manche agieren unter Alkoholeinfluss sehr freundlich und offen, andere dagegen werden gereizt oder launisch und pinkeln einem eiskalt auf die Schuhe. Aber wem erzaehle ich das, in Deutschland ist es ja nicht anders.
Nachdem wir unsere Pause beendet hatten, mussten wir uns eigentlich sputen, da bei Dunkelheit viele “Tsotsis” unterwegs sind, eine suedafrikanische Bezeichnung fuer Gangster/Kriminelle. Leider liess sich eine Erhoehung der Laufgeschwindigkeit doch nicht realisieren, da die Jungs, mit denen ich unterwegs war, an jeder Ecke anhielten, um mit Frauen zu reden. Mehrmals geschah es, dass einer von diesen meinen drei Begleitern nach einer zehnminuetigenUnterhaltung hinterhergelaufen kam, um auf meine Frage, was er denn mit der Dame besprochen habe, zu antworten: “I have a new girlfriend now. I love her and I can visit her tomorrow at six o’clock.”
Als wir dann wieder auf dem Gelaende des Training Centres angelangt waren, verbrachten wir den Rest des Abend nach gemeinsamem Essen mit Erzaehlungen und Diskussionen. Ich erzaehlte vieles ueber Deutschland und war am Ende auch um einiges schlauer, was mein Einsatzland betrifft. Auch musste ich erfahren, dass es tatsaechlich so etwas wie “gefaehrliches Halbwissen” gibt. Mitten in einer politischen Diskussion ueber Deutschland und Afrika meinte Mmcjezi: “You know, I love the Adolf Hitler.” Zuerst war ich schon ein wenig verdutzt, konnte ihm dann aber schnell begreiflich machen, dass er Hitler wahrscheinlich noch so liebgehabt haben koennte, wenn er sich zu dessen Zeit in Deutschland aufgehalten haette. Er erzaehlte mir, dass er in der Schule gelernt hatte, dass alle Deutschen Hitler als Helden verehren, da er sich gegen westliche Grossmaechte zur Wehr gesetzt hatte. Was allerdings nicht auf dem Lehrplan stand, war die Art und Weise, in der er es tat. Nach meiner kleinen weltgeschichtlichen Aufklaerung war er dann ein wenig verwirrt, so wie ich, als ich erfahren habe, dass es den Osterhasen doch nicht gibt.
Die restlichen Gespraeche zogen sich dann dermassen in die Laenge, dass es langsam ungemuetlich wurde, draussen zu sitzen. Ich machte klar, dass ich bei ihnen drueben schlafen konnte, und wir setzten die Talk-Runde gemuetlich im Liegen fort. In einer Pause, als jeder seinen Gedanken nachhing, wurden wir dann noch Opfer einer naechtlichen Gecko-Invasion. Nach ueberstandener Jagd bekam ich dann noch ein paar lebenswichtige Tipps mit auf meinen Weg.Cebo klaerte mich darueber auf, dass ich mich vor siebenkoepfigen Schlangen hueten sollte, wenn mir mein Leben lieb ist. Was denn so schlimm an diesen Reptilien ist, wusste er jetzt auch nicht genau, er wusste nur eines, das aber auf jeden Fall: Schaute man dieser Schlange in ihre vierzehn Augen, erstarrte man sofort zu Eis. Ich weiss jetzt Bescheid und werde auf der Hut sein.
Am naechsten Morgen wollte ich mit Cebo eigentlich auf Unwabu-Jagd (Zulu fuer Chamaeleon) gehen, aber die zweite Art, die World Water Week zu zelebrieren, machte uns einen See durch die Rechnung. Der grosse Unbekannte hatte waehrend der Nacht widerrechtlich irgendein Dichtungsteil vom Wasserhahn des Learner-Haus-Badezimmers entwendet wonach er sich unerkannt vom Tatort (zu diesem Zeitpunkt noch trocken) entfernte. Ueber die Nacht sah das unvollstaendige Rohr keinen Grund, das durch es hindurchfliessende Wasser zurueckzuhalten, es war ihm auch nicht moeglich. So verwandelte sich der gesamte Hauskomplex innerhalb naechtlicher Stunden in ein Badeparadies. Am Morgen war dann wirklich sehr viel Wasser im Haus, die Spuren an der Wand verraten mir noch nachtraeglich, dass die Wassertiefe ca. 40 cm betrug. Um 6:30 Uhr wurde ich dann wach, wahrscheinlich von Moewengeschrei und Schiffshorn. Mein erster Gedanke war: “Regen! Ob wohl auch mein eigenes Zimmer drueben unter Wasser steht?”. Mein allererster Gedanke war: “Ich bin hungrig, ich will ein Brot.”, aber das tut nichts zur Sache. Nachdem ich alle anderen aus den Federn geholt hatte (man verzeihe mir mein Experiment; die Durchschnittszeit eines maennlichen Suedafrikaners, um zu bemerken, dass seine Hand im Wasser haengt, betraegt 4,87 Sekunden), machten wir uns mit vereinten Kraeften, Besen und Mops daran, der Lage Herr zu werden. Wir sind in diesem Fall ich und alle weiblichen Learners, die maennlichen zogen es vor, wieder ins Bett zu gehen, als sie sahen, dass die Frauen das schon hinkriegen wuerden. Da half kein noch so missbilligender Blick meinerseits, geschweige denn rein versehentlich erzeugte Wasserfontaenen im Schlafgemach der Jungs, ich blieb nach wie vor der einzige helfende Vertreter meines Geschlechts. Nach zwei Stunden war das Haus wieder einigermassen begehbar und ich konnte endlich mein Brot essen.
Am Montag ging die Schule wieder los, beziehungsweise aber doch nicht. Es ist Tradition, dass der Grossteil der Schueler erst im Laufe der ersten Woche nach Ferienbeginn eintrudelt, aber dafuer gehen viele auch schon frueher in die Ferien. Am ersten Schultag waren vielleicht 10 Kinder da, in dieser Hinsicht war also nicht sehr viel zu tun fuer uns. Am Dienstag wurde es dann schon actionreicher. Es waren zwar noch immer fast keine Kinder da, aber der gesamte Lehrkoerper der Schule wurde zu einem Seminar von InterFace eingeladen, abgehalten in der Hall, also dem groessten Saal der Schule, in dem die Schueler auch ihr Essen serviert bekommen. InterFace ist eine Organisation, die sich auf AAC spezialisiert hat, ihr Ziel ist es, allen Kindern Zugang zu Kommunikation zu verschaffen, ganz gleich welche Behinderungen sie auch aufweisen sollten. Das ihnen dies bestens gelingt, wurde anhand eines lebenden Beispiels belegt. Auf der Buehne wurde uns Daniel praesentiert, ein ehemaliger Schueler der Ethembeni School, der kurz nach seiner Geburt aus dem Bett auf sein Gesicht gefallen ist und seit diesem Zeitpunkt extrem redeschwach war und seine Muskeln nicht so steuern konnte, wie er es gerne wollte. Daniel hatte eine Rede fuer uns vorbereitet, da es ihm allerdings verwehrt ist, zu sprechen, hat er innerhalb von zwei Wochen mit seinem Spezial-Laptop und Klick-Buttons an den Seiten seines Rollstuhls, die er mit den Knien bedienen kann, eine Rede verfasst. Eine Computerstimme machte seine Worte dann fuer uns hoerbar. Daniel erzaehlte seine Lebensgeschichte, wie er als Kind fast aufgegeben worden waere, aber mit Hilfe von InterFace und ihrer Technik endlich ein Sprachrohr gefunden hat. Er kann voellig normal denken, aber sich eben ueberhaupt nicht verbal und durch Bewegungen nur sehr grob aeussern. Mittlerweile arbeitet er sogar an einer Universitaet mit anderen Studenten zusammen und kaempft dafuer, dass Sprachbehinderten bestmoeglich geholfen wird. Die Rede war sehr ergreifend, auch wenn der Computer sie voellig emotionslos vorgetragen hatte.Ausser Daniel fanden noch drei andere Referenten den Weg auf die Buehne, das Programm wurde heute fortgesetzt, fuer morgen ist ein weiterer Vortrag eines Behinderten geplant. Ich bin gespannt.
Ich glaube, das wars mal wieder.
Stay tuned
Bericht + Bildergalerie
Diesmal habe ich viele, schoene Bilder mit im Gepaeck. Aber zuerst einmal etwas zur momentanen Situation: Unser Raum sieht wieder richtig gut aus, nachdem das Chaos zwischenzeitlich die Überhand zu gewinnen gedroht hatte. Wir haben endlich mal wieder schoen aufgeraeumt und auch geputzt, gefegt und den Muell entsorgt.Ich habe dann gestern noch einen Waschtag eingelegt, da das gute Wetter einfach dazu einlud. Ein nicht zu vernachlaessigender Grund ist auch, dass der Grossteil meiner Kleider schon wieder dreckig war. Das geht schnell hier. Nachdem es in der letzten Zeit eher kalt und regnerisch war, scheint nun der Sommer langsam aus dem Urlaub zurueckzukommen. Hoffentlich bleibt es auch so.
Mit Toepfen, Pfannen und Herdplatten werden wir immer virtuoser, Uebung macht den Meister. Mittlerweise haben wir auch schon Pap gemacht, ein einfacher Brei aus Maismehl, Wasser und Salz, der aber mit dem gekochten Spinat wirklich hervorragend schmeckt. Wenn von dem Pap etwas uebrig bleibt, kann man die Masse hinterher zu kleinen Scheiben formen und in Oel anbraten, das ergibt einen guten Snack fuer zwischendurch. Uebrigens haben wir endlich auch herausgefunden, warum der eine Topf nichts taugt und man ewig braucht, um Sachen darin zuzubereiten: Es ist ueberhaupt kein Topf, sondern irgendeine Camping-Schuessel. Die Tatsache, dass keine Henkel vorhanden sind, haette uns eigentlich schon frueher stutzig machen muessen, aber egal
Unsere ersten Schulferien haben gerade begonnen und ich habe mich dazu entschieden, in Inchanga die Stellung zu halten, waehrend Jonas bei den Rohwers bleibt. Heute nachmittag werde ich aber trotzdem auch in Waterfall sein, Malte, Till und Felix, der aus Durban zurueckgekommen ist, begleiten uns. Wir haben vor, mal wieder einen richtig schoenen Grillabend zu machen. Auf dem Grundstueck der Rohwers befindet sich eine riesengrosse Grillecke, die auch einen ueberdimensionalen Wok beinhaltet. Wir hatten bereits das Vergnuegen, dort unser Essen zuzubereiten und ich muss sagen, dass ich mich richtig auf den Abend freue.
Die zwei Wochen der Rotation innerhalb der Schule sind jetzt um, nun ist geplant, dass wir im Zeitraum von jeweils einer Woche pro Abteilung rotieren. Allerdings finde ich die Idee im Nachhinein nicht mehr so gut, irgendwie fehlt dann die Regelmaessigkeit. Ich wuerde beispielsweise lieber jeden Mittwoch in der OT sein, einfach einen gesetzten Plan fuer jeden Tag der Woche haben. So kann man sich auch besser und bestaendiger in die jeweilige Sektion einarbeiten, nach dem geplanten Schema waere ich dann zwar eine Woche am Stueck in einer Abteilung, wuerde dann aber erst wieder nach fuenf Wochen in diese kommen. Ich stimme mit meiner Meinung mit den HoDs (Heads of Department/Abteilungsleiter) ueberein, weshalb es bestimmt nicht schwer ist, Prem (die Vize-Rektorin der Schule) davon zu ueberzeugen, die Wochen-Rotation doch nicht durchzufuehren. Mal sehen, nach den Ferien werde ich mit ihr sprechen.
Des weiteren werde ich mich direkt nach den Ferien mit Melisha (HoD Physiotherapie) und Ms Moorosi zusammensetzen, der Klassenlehrerin von Zakhele. Bei ihm handelt es sich um einen schwer uebergewichtigen Schueler, der dringend abnehmen sollte. Sebastian und Felix (Zivi-Generation 1) haben in dieser Hinsicht bereits etwas unternommen, in letzter Zeit ist das Ganze aber eher im Sand verlaufen. Mein Plan ist, 2-3x pro Woche ein Programm mit ihm zu absolvieren, in dessen Verlauf er sich koerperlich betaetigt, aber auch anderweitig beschaeftigt wird, da er sehr aufgeweckt und sprachinteressiert ist. Erschwerend ist allerdings, dass Zakhele im Rollstuhl sitzt, weswegen Laufen oder Fahradfahren schon einmal unter den Tisch faellt. Im Laufe der Konferenz werden wir also einen Plan ausarbeiten, der ihm langfristig helfen kann.
So, wir sind grad im Internetcafe, die Bilder folgen, wenn wir bei den Rohwers sind.
Bis dann