Bericht Nummer 2
Viel Spass beim Betrachten, es gab vieles zu erzaehlen.
Optisch vielleicht nicht ganz so ansprechend diesmal, aber was solls.
Mein zweiter Bericht aus Suedafrika
Zum Anschauen benoetigt man immer noch den Adobe Acrobat Reader, hier kostenlos herunterzuladen:
Bis dann
David
Museumsbesuch
Am letzten Tage des ersten Monats des Jahres 2007 wurden wir von Mrs Mtolo angesprochen, ob wir nicht Lust hätten, am darauf folgenden Tag die Grade 3 PD ins Natal Museum in Pietermaritzburg zu begleiten. Neben dem Aufsichtsjob hätten wir außerdem noch Gelegenheit, ein wenig tiefer in die afrikanische Kultur einzutauchen.
Klar, machen wir, zumal Ausflüge ja auch immer was Besonderes sind.
Am nächsten Tag haben Hendrix und ich also die 11 Schüler dieser Klasse eingesammelt und in den Schwitzkasten genommen, wie man den alten Schulbus durchaus bezeichnen kann.
In „Maritzberg”, wie Pietermaritzburg hier all überall genannt wird, ist es nämlich immer noch eine Ecke heißer als in Durban (Nein, nicht um 90 Grad). Aber zum Glück hat irgendein Fuchs den Fahrtwind erfunden, und ein anderer die Fenster noch obendrein.
Unsere Hauptaufgabe für den Tag bestand also darin, die Kinder in den Bus herein und aus ihm herauszuladen, selbiges galt natürlich auch für Rollstühle, die per Anhänger befördert wurden.
Angekommen in PMB wurde unsere Gruppe sogleich in einen hohen Kinosaal geführt, in welchem uns eine Frau Etliches über die bösen Dinosaurier erzählte. Der in meinen Augen wichtigste Punkt war der Hinweis, dass niemand von uns ein Zusammentreffen mit einer dieser prähistorischen Echsen überleben würde.
Danach wurde Jurassic Park gezeigt. Man sparte sich Vorgeplänkel und Storyline, zu sehen gab es konsequenterweise nur die gewalttätigsten Szenen. Danach, da bin ich mir sicher, gab es nicht auch nur ein einziges Kind, das noch an den vorausgehenden Warnungen der Frau mit dem roten Oberteil gezweifelt hätte. Sie konnte später dann bestimmt frohgemut nach Hause gehen, in dem Gewissen den Kindern wieder einmal aufs Neue etwas Lebenswichtiges beigebracht zu haben.
Nach der Filmvorführung machten wir einen Rundschub durch das gesamte Museum, was wirklich sehr interessant war. Ich bekam vieles zu sehen, zum Beispiel traditionellen Zulu-Schmuck, äonenalte Waffen oder auch schaurige Schamanenmasken. Die Begleittexte auf den Täfelchen waren ebenfalls sehr lesenswert, wieder viel gelernt.
Das Natal Museum in Maritzberg ist auf jeden Fall eine Reise wert.
Besonders lustig wird ein Abstecher hierhin, wenn man zufällig saurophob ist und der Frau mit dem roten Oberteil über den Weg läuft.