Staudamm-Safari
Und wieder liegt eine ereignisreiche Woche hinter uns.Jan-Hendrik ist schon voll integriert und macht seine Sache sehr gut.Er hat viel Motivation und Enthusiasmus mitgebracht, man merkt ihm richtig an, dass es ihm hier gefaellt.
Waehrend seiner Eingewoehnungswoche sind wir auch gut in der Gegend herumgekommen. Wir haben einen ganzen Tag in
Durban verbracht und bereits zwei Safari-Parks aufgesucht.
Zuerst haben wir uns in den PheZulu Safari Park begeben, ein Sprung ins Ungewiss, da keiner von uns wusste, ob es sich lohnen wuerde. Hinterher waren wir uns jedoch einig, dass sich dieser Trip gelohnt hatte.
Sipho, ein Fuehrer, nahm uns im Offroader mit auf den “Bush Drive”
durch das riesige Parkgelaende.Wir bekamen Zebras, Impala-Antilopen und Gnus vor das Foto-Obejektiv. Spaeter, in einem abgegrenzten Bereich, dann sogar auch Krokodile und Schlangen.Das Besondere war jedoch, dass sich Sipho waehrend seinen Erlaeuterungen nicht nur an die Tiere gehalten hat, sondern uns auch viel ueber einheimische Pflanzen erzaehlte und oftmals auch vorfuehrte. Am naechsten Tag wollten wir dann einen kurzen Abstecher zum Shongweni-Staudamm machen, fanden uns dann aber irgendwie im Shongweni-Park wieder, vergleichbar mitdem
Park des Vortages. Hier bekamen wir ebenfalls Zebras, Impalas und Gnus geboten, der groesste Unterschied zum PheZulu war allerdings, dass wir uns zu Fuss durch die weite Landschaft bewegten. So kamen es dann auch, dass wir direkt nach einer Wegbiegung die Chance hatten, einer Warzenschweinfamilie in die Augen schauen zu koennen. Als diese sich dann geschlossen dazu entschloss, sich zu erheben, wechselten wir spontan die Laufrichtung. Meiner Meinung nach hat Jan-Hendrik ein gutes Bild von suedafrikanischer Tier- und Pflanzenwelt gewinnen koennen.Wobei er ja eigentlich gar nicht mehr Jan-Hendrik heisst.
Drei unserer vier Vorzivis hiessen Felix. Dieser Name hat sich in den Gedaechtnissen vieler Ethembeni-Ansaessigen unausloeschlich eingebrannt.So kommt es regelmaessig dazu, dass ich Devix genannt werde. Gut, bei Masha heisse ich Leffi, aber das ist was Anderes. Jan-Hendrik heisst jetzt auch Hendrix. Bei den ganzen Felixen, Devixen und Hendrixen kommt man sich manchmal vor wie in einer Asterix-Geschichte. Zur Schule: Hendrix ist ebenfalls der Meinung, dass wir verstaerkt nachmittags arbeiten sollten.
Unsere Zeit der Rotation ist vorbei und hat uns gute Einblicke in die Schule ermoeglicht. Jetzt wird der Wunsch, noch mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen, immer groesser. Und es ist wirklich wichtig, dass etwas getan wird. Nach der Schule haengen die Kinder einfach rum und machen meistens nichts. Zumindest nichts Sinnvolles. Es macht mir riesigen Spass,
mich mit ihnen zu beschaeftigen und ich merke, wie sie dabei regelrecht aufbluehen. Da wir nun zu dritt sind, koennen wir auch sehr flexible agieren, was Vor- und Nachmittage angeht. Momentan sind wir auch dabei, einen festen Wochenplan zu erstellen, auf dem alle woechentlichen, feststehenden Aktivitaeten vermerkt sind.
Vielen Dank auch noch mal an Barni, der nach seiner Fahradtour von Plett nach
Durban auch bei uns reingeschaut hat. Nun hoffe ich, dass weiterhin alles so gut laeuft wie bisher, es koennte nicht besser sein.
Liebe Gruesse
David
Gunnar said,
October 25, 2006 at 3:58 pm
Hi David!
)
Da hat sich doch tatsächlich das erste le satt el eingeschlichen- flexible…
Oder war’s gar Absicht?
Habt ihr die Warzenschweinfamilie denn auch auf euren CCD-Sensor bannen können? (Film benutzt man ja heut nimmer
Grüße
Gunnar
BigSis said,
October 25, 2006 at 4:03 pm
Hi Gunnar!
Da hat sich doch tatsächlich ein “satt” statt “statt” eingeschlichen.
Oder war’s gar Absicht?
Felix :-) said,
October 25, 2006 at 4:23 pm
hey devix, sehr sehr fein alles
das bild von MASHAMASHA in deinem Bericht ist DER Hammer!!
(ey! dis one… EATING… too much… everyday… why?? god doesn’t like! punish!!
masha think nothing EEEVERYDAY! is bad!)
freu mich auf euch…
liebe grüße an alle,
felix
bipell said,
November 2, 2006 at 10:30 am
Hallo lieber David,
am 27.10. 13:46 (Mittagspause) habe ich dir schon mal gemailt an “david.bruchmann@wie-ev.de”. Scheint irgendwie nicht geklappt zu haben. Dein Vater erklärte mir nun diesen Weg, welchen ich sofort einschlage (und dir die “alte” Mail noch mal schreibe).
Ja, es freut mich ungemein, dass es bei dir nicht besser laufen könnte. Aus deinem inzwischen vorletzten Bericht kann ich richtig rauslesen, wie dich deine Aufgaben anspornen und du dich ganz gut integriert hast und allerlei erlebst.
Michael ist fleißig weiter auf der Suche nach günstigen Flugterminen und Preise, da er leider an “deinen” nicht kann (Schule). Es besteht weiterhin großes Interesse und die Zahl weiterer Interessenten steigt. Im Moment bewegt sich die Zahl bei 4 Leuten. Ihr werdet euch schon verständigen.
Übrigens, ich habe ein neues Auto -einen Honda-Jazz, metallic-grau.
So, jetzt bin ich mal gespannt, ob dich meine mail erreicht, da ich vom Geschäft aus schreibe. Zu Hause komm ich nur schwierig dazu. Wenn das so klappt, wäre es recht easy für mich öfter zu mailen, da ich zu Hause ja keinen eigenen habe und es nicht gerade einfach ist, wenn ich an einen von den Kindern ihren “ranwill” (nicht zu Hause -abgeschalten, kein Passwort oder sie haben selbst “Wichtiges” zu erledigen).
Also, mal schauen ob es klappt. Bis dahin viele liebe Grüße -birgit-
davidbruchmann said,
November 8, 2006 at 9:15 am
Hi Biggi, ich hab die Mail bekommen und hatte dir auch geantwortet, ist die Mail inzwischen da?
bipell said,
November 9, 2006 at 9:46 am
Hallo David,
nein, leider habe ich keine Antwort bekommen. Scheinbar funktioniert das denn doch nicht über unseren Großrechner. Schickst du mir deine Antwort bitte nochmal an Michaels mail-Adresse?
Bis denn Birgit