Meine Projektadresse
An alle, die mir etwas auf dem Postwege zukommen lassen wollen: Bitte folgende Adresse verwenden.
c/O David Bruchmann
Ethembeni School
Private Bag X 1021
Hillcrest 3650
Ueber Post jeglicher Art freue ich mich selbstverstaendlich.
Eine haarige Angelegenheit
Zu meiner Person: Die Laenge meiner Haare stimmte mich nicht mehr gluecklich und so habe ich Simon konsultiert, doch einmal den Haircutter anzuwerfen und kurz drueberzufahren. Leider widerfuhr ihm hierbei ein kleines Missgeschick.
Indem er mir aus Versehen ein Loch hinten in die Frisur saegte, der Aufsatz war heruntergefallen, wurden aus den nun kurzen Haaren zwangsweise sehr kurze Haare. Seht selbst.
Experimente wurden selbstverstaendlich auch durchgefuehrt, hier nur eines der Bilder, die anderen kann man echt nicht zeigen, beim besten Willen nicht.
Bis “bald”. Hahaha. Ein Frisurenwortspiel.
Mal wieder
Hiermit melde ich mich wieder einmal, um euch ueber den momentanen Stand zu informieren. Wir sind wie bereits erwaehnt bei den Rohwers in Waterfall um unser OAT abzuhalten. Mir geht es wieder gut und der Rest der Truppe ist auch fit. Mittlerweile sind wir schon ein bisschen tiefer in unser Gastland eingetaucht, heute waren wir beispielsweise in Durbans Innenstadt, die komplett anders ist als alle Staedte, die ich bis jetzt erlebt habe. Unglaubliche Hektik und riesige Menschenmassen bestimmen das Stadtbild, alle zwei Meter befindet sich ein improvisierter Stand, an welchem Orangen, Tierschaedel oder einfach alle moeglichen Dinge feilgeboten werden. Oft sieht man auch einfach einen Tisch am Strassenrand, auf dem ein paar Telefone stehen, sozusagen oeffentliche “Telefonzellen”. Ausserdem muss man hier extrem auf seine Sicherheit achten, besonders, wenn man anders ist als alle Anderen. 80% der Bevoelkerung Suedafrikas ist schwarz, dazu kommen noch ca. 10% Coloureds, also hellhaeutigere Schwarze. Den Begriff “Farbiger”, den Deutsche gerne fuer Schwarze gebrauchen, koennte man hier also nicht wirklich verwenden, da es ausser Farbigen eben noch die “richtigen” Schwarzen gibt. Die meisten Coloureds haben es ziemlich schwer und oft auch Identifikationsprobleme, da sie fuer viele Weisse zu schwarz, dagegen aber fuer viele Schwarze zu weiss sind. Zurueck zum Thema Sicherheit in suedafrikanischen Grossstaedten. Man sollte sich eben bewusst sein, dass man weiss ist. Falls man weiss ist. Nahezu alle Einheimischen implizieren eine weisse Haut und eine einigermassen gepflegte Erscheinung mit Reichtum oder zumindest ueberdurchschnittlichen Wohlstandsverhaeltnissen. Deswegen bietet man in ihren Augen ein gutes Opfer um angebettelt, oder im Extremfall ausgeraubt zu werden. Letzteres Risiko laesst sich recht gut minimieren, indem man nicht offensichtlich den Orts- und Kulturfremden heraushaengen laesst. Sprich zielloses Herumschlendern, laute Diskussionen in der Heimatsprache oder demonstratives zur Schau Stellen, wie man den Stadtplan moeglichst gross falten kann, sollte vermieden werden. Auch Praesentieren elektronischer Geraete wie Handys, Digitalkameras, Laptops usw. ist keine sehr gute Idee. In Sueadafrika werden sehr viele Verbrechen veruebt, dazu kommt, dass die Kriminalitaet hier besonders brutale Ausmasse angenommen hat, weswegen es an der Tagesordnung ist, Wachmaenner mit Uzis oder MGs herumstolzieren zu sehen.
Wenn man sich mit dem Thema Sicherheit in Suedafrika beschaeftigt, spielt HIV/Aids ebenfalls eine sehr grosse Rolle. Auf diesem Gebiet sind viele Menschen leider immer noch nicht richtig aufgeklaert, ein guter Naehrboden fuer Irrglauben. Im Volkswund wird zum Beispiel behauptet, dass man die Krankheit Aids relativ einfach wieder los wird, man muesse nur mit einer Jungfrau schlafen. So kommt es leider oft dazu, dass kleine Madchen vergewaltigt und haeufig dann eben auch angesteckt werden. Oder wenn man sich Jacob Zuma anschaut, der Chancen auf das Amt des Praesidenten hatte: Zuma hatte Geschlechtsverkehr mit einer Frau, von der er wusste, dass sie HIV-positiv war. Er verzichtete auf Verhuetung, die Sache gelangte an die Oeffentlichkeit und zur Rede gestellt behauptete er, dass Ansteckung nicht moeglich gewesen waere, er haette doch hinterher geduscht. Aber das ist wieder ein anderes Thema, ueber das ich an anderer Stelle ausfuehrlicher berichten will. Allen Sicherheitsrisiken zum Trotz ist Durban eine wahnsinnig interessante und aufregende Stadt. Wir haben auch den Victoria-Market besucht, ein indischer Markt, auf dem man exotische Gewuerze aller Art erstehen kann.
Durchf… aehhh Waterfall
Wir sind momentan wieder bei Familie Rohwer in Waterfall um ein On-Arrival-Training durchzufuehren.Die “Alten” Barni, Felix und Jannick sind auch hier um uns Erfahrungen mitzuteilen, Diskussionen anzuregen und vieles mehr, was man halt so bei einem OAT macht.Was “vieles mehr” jetzt genau ist, weiss ich allerdings auch noch nicht, da lassen wir uns mal ueberraschen. Aber bis jetzt ist das OAT gut und sinnvoll.Ich bin momentan ein bisschen krank, wahrscheinlich habe ich irgend ein Essen nicht so richtig vertragen. Wenn ich wieder ueber den Damm bin, hab ich noch ein paar Dinge nachzureichen.Jetzt geh ich mal wieder ins Bett. Bis morgen.
Juhu! Bilder!
Mehr hab ich leider nicht da, aber es dauert auch ungefaehr 450 Minuten, bis eins hochgeladen ist. An einem anderen Tag kommen mehr.
Der siebte Tagesbericht
Mi, 23. 8. 2006
Dieser Tag diente eher dazu, mal ein bisschen abzuschalten und die neuen Eindruecke
in aller Ruhe auf uns wirken lassen zu koennen. Es ging erst so gegen zwoelf los,
als wir uns aus den Betten erhoben und etwas assen. An diesem Mittwoch begannen wir auch, festere Plaene bezueglich unserer Wohnsituation zu schmieden. Von Dani, dem Chef des Training Centers, hatten wir die Zusage erhalten, fuer eine laengere Zeit in unserem
Raum bleiben zu duerfen. Er konnte keine genauen Angaben machen, aber besser als ein
“Nein” ist es auf jeden Fall. Auch haben wir vor, langsam aber sicher ein kleines
Haeuschen hinzustellen. Wann es fertig wird, koennen wir nicht sagen, aber es wird sehr schoen.
Des weiteren sind wir gerade dabei, unsere aktuelle Bleibe etwas wohnlicher zu gestalten.
Momentan sind Betten eben die einzigen vorhandenen Moebel. Regale sollten her und auch ein Schreibtisch waere wohl nicht verkehrt. Allerdings haette ich auch keine Probleme, das
Zimmer so zu lassen, aber wenn es nicht teuer ist, waere ein bisschen Atmosphaere
schon nicht verkehrt. Am Nachmittag kam es dann zu einem Fussballspiel zwischen dem
Ground Staff (Hausmeister, Sicherheitsbeamte etc) der Ethembeni School und dem einer
Gehoerlosenschule ganz in der Naehe. Unsere Schule schnitt als Zweitbeste ab,
waehrend die andere den vorletzten Platz belegte. Auf deutsch: Wir haben 1:4 verloren.
Im Anschluss an das Match, das mehrmals im Jahr ausgetragen wird, ist es eigentlich
Routine, einen gekochten Kuhkopf aufzutischen, der unter allen Anwesenden aufgeteilt wird.
Wenn man Pech hat, muss man schon mal auf einem Stueck Lippe oder aehnlichem herumkauen.
An diesem Tag gab es allerdings nur gegrilltes Fleisch, den Grund weiss ich jetzt nicht.
Aber es war gar nicht so schlimm, dass es nur normales Fleisch gab
Am Abend machten wir uns daran, Felix gebuehrend zu verabschieden. Sunnyboy schlachtete ein Huhn, beim Ausnehmen half ich ihm dann. Wir bereiteten auch Spinat vor,
zu dem es spaeter dann Pap geben sollte, eine einfache Paste aus Maismehl und Wasser.
A South African stable, wie man hier wohl sagen wuerde. Daheim esse ich eigentlich gar keinen Spinat, aber wenn Sunnyboy ihn zubereitet, schmeckt er so dermassen gut, dass man ihn einfach essen muss (das war jetzt kein Seitenhieb gegen meine Eltern
). Wir machten Feuer in einem Halbierten Oelfass hinter seiner kleinen Huette und brieten die Huehnerteile. Da das Huhn frisch geschlachtet wurde, war es so saftig und schmeckte so gut, dass es eine Freude war. Ausserdem hatte Sunnyboy es verdammt gut gewuerzt. An dieser Stelle kann ich Sunnyboys Geschichte einmal kurz zusammenfassen. Er ist jetzt 19 Jahre alt, mit 17 kam er auf die Farm auf dem Gelaende des Training Centers, da er seiner damaligen Schulrektorin gesagt hatte, er wolle Landwirt werden. Inzwischen tendiert er eher zu Taxifahrer in seiner Heimatstadt, da er hier auf der Farm fast kein Geld verdient. Jetzt spart er auf seinen Fuehrerschein, der kostet hier ca. 1800 Rand, also so um die 225 Euro. Er ist ein harter Arbeiter, sehr guter Koch, lebt in einer kleinen Einzimmer-Huette von ca. 2,5 Quadratmetern und ist ein begnadeter Fussballspieler.
Wir sind immer willkommen in seiner Huette und auch haufig Gast dort, um ihm nach einem harten Arbeitstag ein wenig Gesellschaft zu leisten.
Felix fiel der Abschied ziemlich schwer, er hatte eine schoene Zeit hier verlebt.
Aber alles geht einmal zu Ende und ich sehe mich auch schon in einem Jahr mit traurigem Gesicht hinter Sunnyboys Huette sitzend.
Das Esse war lecker und wir sassen noch ein bisschen zusammen,
Masha war auch vorbeigekommen, bis wir uns dann alle zurueckzogen und die Aeuglein schlossen.
Der sechste Tagesbericht
Di, 22. 8. 2006
Nachdem wir aufgewacht waren und ein wenig gegessen hatten, machten wir uns auf den Weg und ueberquerten die grosse Strasse, welche die Ethembeni School und das Training Center der Learners voneinander trennt. Den Morgen widmeten wir den AAC-Kindern, denen es fast ueberhaupt nicht moeglich ist, auf irgend eine Weise mit anderen zu kommunizieren. Die Arbeit mit den momentan 4 Kindern ist alles andere als leicht, aber ich habe das Gefuehl, dass sie uns gut aufgenommen haben. Ihre Aufgabe besteht darin, am Computer Sprachtherapie-Programme durchzufuehren. Da die Kinder recht langsam oder einfach unkoordiniert in ihren Bewegungen sind, benutzen sie fuer diese Programme eine Art Buzzer, eine grosse runde Scheibe, auf die sie haemmern, wenn ihrer Meinung nach gerade das vom Programm verlangte Wort gelb eingerahmt auf dem Monitor erscheint. Skhumbuzo zum Beispiel hat keine richtige Kontrolle ueber seine Haende, weswegen er einfach seinen Fuss zum Klicken benutzt. Diese Beschaeftigung ist sehr gut fuer die Kinder, da sie einerseits einiges lernen, andererseits aber auch merken, dass es jemanden gibt, der sich um sie kuemmert, obwohl sie sehr schwere Behinderungen aufweisen. Ich habe vor, mich mehrmals in der Woche mit der AAC-Class zu beschaeftigen. Ansonsten wurde der Tag fast voellig durch den Abschied der beiden Felixe bestimmt. Waehrend Felix Kloss unmittelbar abfliegt, bleibt der andere noch ungefaehr zwei Wochen, allerdings wird er nicht immer in unserer Naehe sein. Da die beiden ihre Arbeit sehr gut machten und viel Liebe hineingesteckt haben, war es nicht verwunderlich, dass der Abschied allen ziemlich schwer fiel. Nachdem wir uns mit Vanessa ueber die Gefahren von zu grosser emotionaler Bindung an die Kinder unterhalten hatten, organisierte die OT-Abteilung der Schule, zustaendig fuer Bewegungstherapie und Physiotherapie, eine kleine Party bei der allerhand Leckereien aufgetischt wurden. Als wir uns so richtig schoen satt gegessen hatten, wurden wir kurzerhand auf die naechste Feier eingeladen, diesmal initiiert vom Lehrpersonal. Nachdem die Schulzeit vorbei war, nahm uns Mathelehrer Sean Freeman mit nach Hillcrest, wo wir wieder beim Internetcafe abgesetzt wurden. Dort wurden wir dann von Octo abgeholt, einem Sohn der Duff-Familie. Diese Familie ist wirklich eine der verruecktesten, die ich jemals gesehen habe. Der Kontakt zwischen den Felixen und den Duffs entstand dadurch, das die beiden in einem Supermarkt eine Anzeige ausgehaengt hatten, auf der zu lesen war, das sie eine Unterkunft benoetigten. Die Duffs liessen sie dann zur Untermiete ca. 3 Monate bei sich wohnen. Wir hatten einen sehr schoenen und unkonventionellen Abend. Man muss wissen, dass niemand so viele Schimpfworte verwendet wie die Duffs. Nach einer gewissen Zeit muss man sich echt beherrschen, nicht auch so zu sprechen
Später kamen wir dann auch in den Genuss unseres vierten Braais, bei dem ich das beste Steak menes Lebens gegessen habe. Wir hatten noch einige Begegnungen mit Riesenspinnen, Schlangen und Maeusen, danach legten wir uns irgendwo in dem großen Haus schlafen.
Der fuenfte Tagesbericht
Mo, 21. 8. 06 Frueh am Morgen mussten wir schon in der Hall sein, da jeder Montag mit einem Assembly, einer Gesamtversammlung beginnt, bei der Wochenplaene vorgestellt werden und besondere Ereignisse zur Sprache kommen. Heute war die offizielle Verabschiedung von Felix und Felix sowie die offizielle Begruessung der Neuen. Nachdem wir uns ein bisschen mit den Kindern unterhalten haben, hatten wir ein Meeting mit Caron, einer Lehrerin, mit der wir ueber die AAC-Class redeten, auf die ich morgen genauer eingehen werde.Nach einer guten halben Stunde suchten wir, einem taeglichen Ritual folgend, den Tuck Shop auf, um unseren Hunger zu stillen. Als wir wieder in die Schule zurueckkamen, wurden die Felixe etwas privater vom Lehrpersonal verabschiedet. An diesem Tag hatten wir sehr viele Gespraeche mit den einzelnen Lehrern und so auch mit Melissa, die uns etwas ueber die Physiotherapie-Abteilung der Schule erzaehlte. Danach ging es weiter zu Mr. A. A. Mouton, dem Schulleiter. Dort wurden wir offiziell empfangen und bekamen gleich mal einen Plan praesentiert, wie wir uns zu verhalten haben und was wir zu tun und zu lassen haben. Ueber diesen Plan werden wir uns aber noch einmal unterhalten. Nach einem kurzen Essen wurden wir von Prem erwartet, die Vize-Rektorin der Schule. Sie ist eine sehr sympathische Inderin und liess uns sehr viele hilfreiche und interessante Dinge wissen. Nach dem trockenen Diskussions-Tag waren wir recht erschoepft und zogen uns am Abend zurueck, waehrend die Felixe erneut Fussball mit den Kids spielten. Die Berichte werden irgendwie immer kuerzer.
Einfach so
Ok, wie gesagt versuche ich, die Berichte hier aktuell zu halten. Im Moment sieht es so aus, dass ich ungefaehr 1x pro Woche ans Internet kann. Also mindestens 1x sollte drin sein.
Gruesse an alle, danke fuer eure Kommentare, ich freue mich echt darueber! Weiter so…
Wer etwas Spezifisches wissen will, kann mir weiterhin gerne eine mail schreiben, ich beantworte sie so schnell wie moeglich, aber behaltet im Kopf, dass 1x eben nur 1x ist. Also bis dann, ich hoffe, das Jahr geht so gut weiter, wie es begonnen hat. In der Zukunft habe ich vor, auch allgemeinere Dinge ueber Suedafrika zu erzaehlen, zum Beispiel in den Bereichen Sicherheit/Kriminalitaet, Sprachen und aber auch die Kinder der Schule und was ich genau mache.
Bis dann und danke fuer euer Interesse. Gruesse auch an alle anderen Freiwilligen, die das lesen.
David (hab noch keinen Zulu-Namen)
Der vierte Tagesbericht
Am nächsten Tag konnten wir in aller Ruhe ausschlafen und danach ein richtig gutes Frühstück zelebrieren.Eier, Fish Fingers und heiße Schokolade, es war wirklich sehr gut. Lindani, ein Freund Nomathembas, nahm uns dann wieder mit und setzte uns am Taxi Rank ab, von wo aus wir dann wieder per Taxi nach Inchanga fuhren.Allerdings hat der fahrbare Untersatz Lindanis eher die Bezeichnung Disko verdient, ausgestattet mit einer riesigen Musikanlage, von der er auch ausgiebig Gebrauch machte. Nicht nur die Kinder stehen hier auf House.In unserem Raum angekommen, hatten wir eine Besprechung, während der wir unsere bisherigen Erlebnisse zusammenfassten und darüber diskutierten. Diese Evaluation zog sich bis zum
Essen hin, was wohl das beste Schulesen war, das wir bisher genießen durften:Fried Chicken mit Reis und zum Nachtisch Kirschjoghurt. Ein echtes Sonntagsessen eben. Mit dem Essen haben wir es so geregelt, dass wir monatlich einen Betrag von 42 Rand zu entrichten haben und dafür jedes mal essen können, wenn die Kinder auch
essen.Zum Verständnis: 1 Euro entspricht ungefähr 8 Rand. Die Preisverhältnisse sind hier sehr anders als in Europa. Im Anschluss an das
Essen beschäftigten wir uns wieder mit den Kindern, der Höhepunkt war dann ein Fußballspiel, bei dem auch sehbeeinträchtigte Kinder mitgespielt haben. Das Match zog sich so lange hin, bis es dunkel war, und auch alle diejenigen nichts mehr sehen konnten, die keine Sehbehinderung aufwiesen. Der Abend wurde dann dazu genutzt, um abzuschalten, Notizen zu machen und das Verhältnis zu den Learners zu vertiefen, die allesamt echt gute Leute sind, allerdings ein bisschen sehr viel Cannabis rauchen (hier Dacha genannt). Die Nacht war wieder sehr geruhsam.


