Einführende Worte [2] – Jétzt géht’s ló-hòs
So, jetzt hab ich also auch einen Blog.
Und was für einen. „Ein richtiges Prachtexemplar von einem Blog“ könnte man wohl sogar behaupten.
Nun mag beim einen oder anderen aufmerksamen Leser eventuell die Frage nach der Existenzberechtigung von http://davidbruchmann.wordpress.com aufkommen.
Warum gibt es ihn? Was will jener ominöse davidbruchmann damit bezwecken,
was erhofft er sich davon?
Auf diese Frage gibt es sicherlich vielerlei Antwortmöglichkeiten.
Eine davon wäre, dass ich nun in der Lage bin, stolz bei mir in der Gegend herumposaunen
zu können: „Hey, ich hab ‘n Blog! Cool oder?“
Da es hier und da aber ab und zu angebracht ist, etwas mehr Tiefe an den Tag zu legen, entscheide ich mich nach kurzem Überlegen für die Variante zwei.
„Ich habe mir einen Blog angelegt, damit die Menschen, mit denen ich mich umgebe, stets auf dem Laufenden sind und sich ein Bild davon machen können, wie es mit meinem Leben so aussieht.“
Moment mal, da kommt mir soeben ein Gedanke. Was für ein Glück ich doch habe, dass ein Blog dafür konzipiert ist, noch ganz heiße und frische Gedanken und Einfälle unbürokratisch und unmittelbar auf den Bildschirm zu bringen.
Nun ist es ja so, dass eben diese Menschen, mit denen ich mich Tag für Tag oder Nacht für Nacht umgebe, ohnehin immer auf dem Laufenden sind, was meine momentane Lebenssituation angeht.
Warum also unnötigerweise dafür sorgen, dass die kostbare Zeit, in der man Musik hören, chinesische Weisheiten lesen, den heimischen Vorgarten bewässern oder ganz nebenbei mal schnell die Welt retten könnte, dafür verschwendet wird, bereits bekannte Informationen aufzunehmen? Gut, zugegeben, Musik und Blog geht gerade noch, aber fließendes Wasser und Tastatur machen sich nicht sonderlich gut gleichzeitig am selben Ort.
Langer Rede kurzer Sinn, es scheint mir angebracht zu sein, nun doch Variante drei auszupacken.
„Dieser Blog existiert aus dem Grund, dass die Leute, die mir etwas bedeuten, in der Lage sind, sich ein Bild meiner momentanen Lebenssituation zu machen, ist es ihnen doch nicht möglich, mir innerhalb des nächsten Jahres einen persönlichen Besuch abzustatten.“
Aha, da kommen wir der Sache schon ein erhebliches Stück näher. Der Blog dient also sozusagen als Megafon oder interkontinentales Sprachrohr.
Mir fällt gerade auf, dass es unglaublich ist, wie man jeden Scheiss künstlich in die Länge ziehen kann.
Bevor jetzt jemand keine Lust mehr hat, den ganzen Kram hier zu lesen und am Ende diesen Blog noch in schlechter Erinnerung behält, werde ich mich bemühen, die nachfolgenden Informationen schneller zu übermitteln.
Obwohl, lieber schlechte Erinnerung als überhaupt keine…
Sei’s drum. Interkontinental deswegen, weil ich den Rest des wunderbaren Jahres 2006 und noch ein gutes Stück von 2007 nicht in Deutschland verleben werde. Ja, es ist wahr, ich werde gehen. Ein ganzes Jahr lang werde ich nun nicht präsent sein, für alle, die zurück bleiben müssen, wird es ein Jahr voller Entbehrungen werden.
Also: David –> Flugzeug –> Südafrika
Dort befindet sich meine Zivildienststelle, die Ethembeni School.
Hierbei handelt es sich um eine Schule für sehbeeinträchtigte und
körperlich behinderte Kinder.
Mehr zu meinem Projekt kann man bald hier nachlesen, die Seiten von Jonas und Jan-Hendrik, die mich begleiten werden, habe ich bereits verlinkt.
Ja, ich bin ein alter Fuchs, ich weiß.
Gut, das war er jetzt also, der berühmt-berüchtigte „Erste Eintrag“.
Das kann ja heiter werden.
Bis bald
David
Sandra-xf said,
August 25, 2007 at 10:37 pm
lol said,
February 8, 2008 at 10:21 pm
postmasters assigned in fl
lol said,
February 10, 2008 at 8:02 pm
daddy fucks me